Das 1×1 der Einweghandschuhe

Blog indugastra: Grüne Einweghandschuhe

Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht!

Bei so vielen unterschiedlichen Arten von Handschuhen - für zahlreiche Bereiche, Berufe und auch im Privatleben – kann man schon mal den Überblick verlieren.

Doch Einmalhandschuhe – oder auch Einweghandschuhe – sind insbesondere in medizinischen Bereichen, beim Friseur und im Labor nicht mehr wegzudenken. Unsere Hand ist ein wichtiges Arbeitsgerät; der Einmalhandschuh schützt dieses. Dabei greifen Berufe aus dem Gesundheitswesen; Krankenpfleger, Ärzte und Sanitäter; und aus Labors auf sterile Einmalhandschuhe zurück. Diese sind frei von allen lebenden Organismen und eignen sich dadurch besonders für Untersuchungen.

Schaut man in die Beschreibung von Einweghandschuhen fällt einem häufig die Anmerkung gepudert oder ungepudert auf. In gepuderten Handschuhen kann man problemlos mit oder nassen Händen hineinschlüpfen. Dagegen ist es anstrengend in ungepuderten Handschuhen hinein zu kommen.

Erhältlich sind Einmalhandschuhe in den Größen XS bis XL und man kann sie gleichermaßen auf der linken, als auch auf der rechten Hand tragen (medizinische Untersuchungshandschuhe sowie Chemiekalienschutzhandschuhe).

#Lesetipp: Mit dieser Grundausstattung starten Sie erfolgreich in Ihr (Reinigungs-)Business.

Wichtig!! Nach jedem Gebrauch müssen Einmalhandschuhe sofort in einem Mülleimer beseitigt werden, so dass sich Keime und Erreger sich nicht unter den Patienten oder Personal verbreiten.

Einmalhandschuhe gibt es in verschiedenen Materialien. Es gibt sie entweder aus Latex, Nitril oder Vinyl. Dabei hat jedes Material seine Vorzüge.

Nitril-Handschuhe – die Allrounder

Anwendungsbereiche: Ob Bäckerei, Imbiss, Bar, Restaurant, Mediziner, Pflegepersonal, sowie in der Lebensmittelindustrie, in Kosmetik- und Tattoo –Studios oder im Reinigungsgewerbe; in all diesen Bereichen sind Nitril–Handschuhe zum Vorteil.

Eigenschaften: Handschuhe aus Nitril besitzen einen ähnlichen Tragekomfort wie Latex–Handschuhe. Sie bieten ein sehr gutes Tastempfinden und haben eine gute Passform. Dadurch, dass sie Latexfrei sind, können selbst Allergiker sie ohne Probleme tragen. Ihre sehr gute Elastizität verleiht ihnen Reißfestigkeit und Beständigkeit gegenüber vielen Chemikalien. Außerdem sind sie strapazierfähig, hochelastisch und besonders sicher. Der ideale Schutz vor direktem Kontakt mit Blut, Exkrementen oder Sekreten. Nitril–Handschuhe sind zusätzlich puderfrei, die aber in der Gastronomie verboten sind, weil bei der Zubereitung von Speisen Puder ins Essen gelangen kann. In der Lebensmittelindustrie schützen sie Hände vor Schnittwunden oder anderen Verletzungen.

Unterschiede: Auf Grund hoher Undurchlässigkeit von Vieren, werden Untersuchungshandschuhe aus Nitril–Handschuhe von Sanitätern oder Ärzten getragen.

Latex – Handschuhe – die Mediziner

Eigenschaften: Der Latex–Handschuh besitzt eine gute Beständigkeit gegen über vielen Säuren und Laugen. Nachweislich sind sie durchlässig für Öle und viele andere Lösungsmittel. Die Durchdringungs-Zeit hängt von der Dicke des Materials ab. Die Handschuhe sind puderfrei, unsteril, haben einen Rollrand und eine Mikro angerauhte Handfläche. Eine weitere Eigenschaft der Handschuhe ist, dass sie für Latex-Allergiker unverträglich sind.

Unterschiede: Die Latex – Handschuhe haben diverse Normen, Richtlinien und Verordnungen und werden durch Allergologen und Dermatologen empfohlen.

Anwendungsbereiche: Die Einmalhandschuhe eignen sich zum Einsatz in der Medizin- und Industriebereich, im Dienstleistungsbereich (z.B. Friseur, Kosmetikbereich).

Vinyl – Handschuhe – die Robusten

Eigenschaften: Vinyl-Handschuhe enthalten potenzielle gesundheitsschädliche Weichmacher. Die Handschuhe sind unsteril, puderfrei, Latexfrei mit Rollrand.

Anwendungsbereich: Im Gesundheitswesen, in Labors, in Reinigungen, in der Lebensmittelindustrie, beim Verkauf von Lebensmitteln und in anderen Bereichen kommen sie zur Anwendung.

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