Hygiene in Krankenhäusern

Definition: Hygiene

Hygiene ist Blog Indugastra: klares, reines Wasser  die wissenschaftliche Lehre der Vorbeugung von Krankheiten und Pflege der Gesundheit. Zu den Zielen von Hygiene gehören:

  • Gesundheit erhalten
  • Krankheit vorbeugen
  • Entstehung und Ausbreitung der Krankheit verhindern
  • Einflüsse der Umwelt auf die Gesundheit des Menschen prüfen und Maßnahmen ergreifen, die das Wohlergehen fördern

Hygienemangel in deutschen Krankenhäusern!

Die mangelnde Hygiene in Krankenhäusern ist ein ernst zu nehmendes Problem in ganz Europa, auch in Deutschland. Auf Grund dessen treten vermehrt Krankenhausinfektionen auf.
Blog Indugastra: grüner Virus Eine Krankenhausinfektion ist eine durch Mikroorganismen hervorgerufene Infektion, die im direktem Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt steht. Oft handelt es sich bei den Auslösern um antibiotikaresistente Bakterien (MRSA). Krankenhausinfektionen erfordern meistens 10 Tage zusätzlichen Krankenhausaufenthalt, verbunden mit erheblichen Kosten. Über das Instrumentarium, die Wäsche, die Raumluft, die Lebensmittel, aber auch über das Personal breiten sich Krankenhausinfektionen aus.
Die Verteilung der Infektionen sieht wie folgt aus:

  • 50% Harnwegsinfektion
  • 25% postoperative Wundinfektion
  • 20% Atemwegsinfektion
  •  5% sonstige Infektionen

Die genaue Anzahl der Todesfälle durch Krankenhausinfektionen ist nicht bekannt. Schätzungen zufolge soll die Zahl zehnmal so hoch sein, wie die Zahl der Opfer im Straßenverkehr.
Zu einem großen Teil können Krankenhausinfektionen vermieden oder beeinflusst werden, wenn bestimmte Maßnahmen ergriffen werden.

Die Bundesregierung widmet der Bekämpfung von resistenten Krankheitserregern große Aufmerksamkeit. Das Bundesministerium für Gesundheit hat – neben dem Infektionsschutzgesetz –eine Strategie zur Erkennung und Kontrolle von Antibiotika-Resistenzen, die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART), entwickelt. Derzeit wird diese Strategie weiter ausgebaut und angepasst. Weitere Maßnahmen und Regelungen zur Verbesserung der Hygiene in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen enthält das Infektionsschutzgesetz. Danach müssen sich die Gesundheitsämter und übrige Landes-Gesundheitsbehörden richten. Diese Regelungen dienen der Bekämpfung und Vorbeugung von nosokomialen Infektionen d.h., Infektionen, die im Zuge eines Aufenthaltes oder einer Behandlung in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung auftreten und vor Aufnahme nicht erkennbar waren.

Eine sehr wicBlog Indugastra: goldener Wasserhahnhtige und simple Regelung zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen ist die Desinfektion der Hände. Im Januar 2008 wurde die Aktion Saubere Hände ins Leben gerufen. Es ist ein Aktionsbündnis diverser Einrichtungen für die Kontrolle, Überwachung, Beobachtung von nosokomialen Infektionen. Diese Kampagne – von 2008 bis 2010 – richtet sich an Krankenhäuser und stationäre Einrichtungen. Und seit 2011 auch an Alten-und Pflegeheime sowie den ambulanten Bereich.

Vorschriften bei der Krankenhaushygiene

Die Aufgabe des öffentlichen Gesundheitsdiensts ist die Überwachung der hygienischen Verhältnisse in Krankenhäusern und die Überprüfung der infektionsprophylaktischen Maßnahmen. Jedes Krankenhaus besitzt eine Vielzahl von Vorschriften zur Krankenhaushygiene. Darunter fallen bspw.:

  • Das Bundesseuchengesetz
  • Die Krankenhaushygiene-Verordnung der Länder
  • Die Unfallverhütungsvorschriften
  • Die Richtlinien für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention des Robert Koch-Instituts etc.

Letztere umfassen Anforderungen an die Krankenhaushygiene. Sie gliedern sich in die Abschnitte:

  • Definition der Krankenhausinfektion
  • Rechtliche Grundlagen
  • Erkennung von Krankenhausinfektionen
  • Vorbeugung und Bekämpfung durch funktionelle-bauliche, betrieblich-organisatorische und hygienische Maßnahmen
  • Durchführung der Sterilisation und Desinfektion

An das Krankenhaus werden gesonderte Hygieneanforderungen, wie Waschen und Desinfizieren der Hände oder das Tragen von Schutzkleidung bei kleineren Eingriffen und ambulanten Behandlungen gestellt.

Den Mitarbeiter des Krankenhauses sind unterschiedliche Aufgaben nach den Richtlinien und den Anlagen im Rahmen der Krankenhaushygiene zugedacht. So ist der leitende Arzt für die Krankenhaushygiene im Gesamtbereich des Krankenhauses verantwortlich. Unterstützt wird er durch den Verwaltungsleiter, Krankenhausärzte und die Angehörigen der Krankenpflegeberufe. Der Krankenhaushygieniker hingegen wird zur Beratung hinzugezogen. Hygienebeauftragte müssen erfahrene Ärzte sein, die die leitende Pflegekraft in krankenhaushygienischen Aufgaben unterstützen und kontrollieren. Ein Krankenhausdesinfektor hat weisungsgemäß die Desinfektions-und Sterilisationsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Bekämpfung tierischer Schädlinge durchzuführen. Der Krankenhausapotheker und eine besondere Hygiene-Kommission haben den leitenden Arzt des Krankenhauses bei der Krankenhaushygiene zu beraten und zu unterstützen.

„Das Krankenhaus ist verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankenhausinfektion zu treffen“, diese Richtlinien stehen in einem Auszug aus dem Landeskrankenhausgesetz (LKG) Nordrhein-Westfalen. In jedem Krankenzimmer, Operationssaal und bei jeder Maßnahme an einem Patienten ist die Hygiene oberstes Gebot. Entscheidend zur Vermeidung von KrankenhausinfektiSeifeonen ist die Händedesinfektion. Für das im Gesundheitswesen beschäftigte Personal müssen Direktspender mit hautschonendem Waschmittel, Händedesinfektionsmittel und geeignete Hautpflegemittel sowie Einmalhandschuhe zur Verfügung stehen. Als Vorbereitung für die OP werden die Hautschichten von Hand und Unterarmen von Keimen befreit.

Das Hygienehaftungsgesetz

Behandlungs- und Pflegefehler können zu zivilrechtlichen Ersatzansprüchen des geschädigten Patienten führen. Im Vordergrund des Schadensersatzrechtes stehen die Haftung aus dem Behandlungsvertrag und die Haftung aus unerlaubter Handlung. Ein Behandlungs- bzw. Pflegefehler ist immer dann anzunehmen, wenn das tätig gewordene Personal gegen anerkannte Regeln verstoßen hat. Einige Grundsatzurteile die im Zusammenhang mit Hygieneproblemen, erforderlich wurden, sind beispielsweise, dassBlog Indugastra :Injektion

    • Versäumnisse bei der Händedesinfektion oder der Desinfektion der Injektionsstelle zu einem groben Behandlungsfehler führen
  • desinfizierte oder aufgezogene Spritzen nicht offen herumliegen dürfen, usw.

Ein weiterer Auszug aus den Hygienerichtlinien umfasst die Kleidung der Mitarbeiter. So soll die Kleidung kochbar, desinfizierbar sein und die Schuhe müssen helles Obermaterial, rutschfeste Gummisohlen und keine Verzierungen haben.
Es besteht eine Vielzahl weiterer Maßnahmen und Regelungen zur Verbesserung der Hygiene in Krankenhäuser und anderen medizinischen Einrichtungen. Die Gesundheitsämter und die übrigen zuständigen Landesgesundheitsbehörden können durch eine Reihe von Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes Maßnahmen treffen, um nosokomiale Infektionen vor zu beugen und zu bekämpfen.

Wie man sieht, ist die Liste an Maßnahmen, Vorschriften, Verordnungen und Regelungen, die sich auf die Hygiene in Krankenhäusern beziehen, endlos lang. Doch trotz aller Bemühungen Krankenhausinfektionen einzudämmen, treten sie immer wieder auf.

#Lesetipp: Sie finden das Thema interessant? Hygienemangel im Krankenhaus

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>