Indugastra klärt auf: Das sind die Unterschiede bei Putzlappen!

Blog indugastra: Putzlappen in Eimer mit SpryDie Welt der Putzlappen

„Der Putzlappen ist ein Stofftuch zur Reinigung aller Gegenstände und Oberflächen.“

Den Putzlappen findet man in den unterschiedlichsten Branchen; ob Werkstätte, Industrie oder Gastronomie und natürlich im privatem Haushalt. Der Putzlappen wird immer wieder auch als Putz-, Wisch- oder Reinigungstuch bezeichnet. Dabei wird in den gewerblichen Bereichen zwischen Einweg- und Mehrwegputzlappen unterschieden.
Doch Putzlappen ist nicht gleich Putzlappen. Genauso, wie sich die Reinigungsmittelindustrie weiter entwickelt und immer wieder neue Produkte auf den Markt gebracht hat, gibt es auch große Unterschiede. Wir reden hier von: Geschirrtüchern, Sanitärtüchern, Aufnehmer, Oberflächentücher, Staubtücher, Spiegeltücher, Fensterleder und so weiter.

Für jeden Einsatzbereich das passende Tuch

Der Unterschied der Putztücher besteht in ihrem Material und in ihren Eigenschaften. Deswegen wird jedes Tuch für eine individuelle Aufgabe verwendet. Sie sollen trocknen, wischen, spülen, polieren und einschäumen.
Aber wo genau liegt der Unterschied?

Blog indugastra: Mikrofasertuch in grau

Hiermit klären wir die Unterschiede der einzelnen Putzlappen:

Mikrofasertuch

Das Mikrofasertuch ist die Allzweckwaffe unter den Putztüchern!
Die feine Struktur sorgt für eine Reinigung ohne Reinigungsmittel. Die zusammengewebten Polyesterfasern nehmen mühelos den Schmutz von den Oberflächen der Gegenstände auf. Mikrofasertücher gibt es in unterschiedlichen Farben. Warum? In großen Betrieben macht es Sinn den Einsatzbereich eines Putztuchs zu kennzeichnen. Jeden Raum, jeder Gegenstand ein anderes Tuch. Dadurch wird die vermieden, dass sich Keime und Schmutz verbreiten. Minderwertige und verschmutzte Mikrofasertücher können auf Oberflächen Kratzer hinterlassen, darum eignen sich besser hochwertigere Fasertücher.

#Lesetipp: Hier finden Sie alles, was Sie über Mikrofasertücher wissen müssen.

Ledertuch

Das Ledertuch ist besonders weich und saugfähig. Diese Art des Putztuchs ist mittlerweile so beliebt, dass es sogar den Weg in unseren Sprachgebrauch gefunden hat. Mit dem Wort Abledern verstehen wir das Abwischen von glatten Flächen mit einem Wasch- oder Fensterleder. Doch Achtung: Ein echtes Fensterleder besteht aus sämisch gegerbtem Leder vom Wild, Schaf oder der Ziege. Um kein unechtes Fensterleder zu kaufen, sollte man immer auf die genaue Kennzeichnung achten, denn unechte Waschleder erreichen nicht die Qualität eines echten Leders. Jedes Fensterleder fällt in seiner Form und Stärke unterschiedlich aus. Die Vernarbungen und Einschusslöcher sind daher eher warentypisch. Ein Nachteil des Fensterleders ist, es kann bei der ersten Verwendung leicht fusseln, das sich aber rasch ändert.

Waffeltuch

Das Waffeltuch fällt durch seine spezielle Webtechnik auf. Diese bringt Struktur in das Tuch. Dadurch kann es größeren Schmutz besser aufnehmen.

Blog indugastra: Putzlappen über einen Wasserhahn gehängt

Borstentuch

Das Borstentuch arbeitet wie eine Bürste. Das heißt: Sie haben härtere Faserenden, mit denen sie die Oberflächen abwischen. Durch diese Form des Tuches, lassen sich hartnäckiger Schmutz und Verkrustungen besser lösen. Diese Eigenschaft macht sie zugleich für empfindliche Oberflächen ungeeignet. Es gibt Borstentücher deren Rückseite ohne die markanten Borsten ist, sodass damit ein nachwischen ermöglicht wird und empfindliche Flächen behandelt werden können.

Profi Pflegetücher

Das Profi Pflegetuch haben eine randlose Tuchperfektion mit einem gelaserten Rand. Sie haben keine abgenähten Ecken und Kanten und sind Silikon frei. Ihren Verwendungszweck ist ideal zum Polieren, Wachsen, Reinigen und Entstauben.

Staub- und Poliertuch

Mit diesen Tüchern bekommt man das kleinste Staubkorn aus jeder noch so kleinen Ritze. Es ist besonders langflorig, weich und griffig. Dieses Tuch entfernt nicht nur Staub, sondern auch mühelos Politur und Wachsreste von Lackoberflächen. Damit ist es auch ideal für die KFZ Innenraumpflege. Um möglichst kratz arm zu arbeiten, besitzt es einen Laserrand.

Silbertuch

Ein Silbertuch ist wie der Name schon sagt, ein Tuch, um schwärzlich angelaufenes Silberwieder zum Strahlen zu bringen. Häufig wird es auch als Polier- und Geschirrtuch bezeichnet. Es ist in Supermärkten, Drogerien und Haushaltsgeschäfte preiswert zu kaufen. Auf den ersten Blick sieht es wie ein ganz normales Haushaltstuch aus, fühlt sich aber etwas steifer an. Der Grund, in Wirklichkeit ist das Tuch mit ganz feinen Abriebkörpern beschichtet. Durch diese Beschichtung muss man mit dem Abrieb der Oberflächen vorsichtig umgehen, weil nicht nur unschöne Flächen und Verfärbungen auf dem Silber entfernt werden, sondern auch ein Teil der Silberbeschichtung. Zusätzlich nicht mit festem Druck reiben oder zu intensiv, sondern vorsichtig arbeiten. Kleine Kratzer lassen sich leicht mit einem Silbertuch herauspolieren. Bei tieferen Kratzern kann es passieren, dass eine tiefere Schicht abgetragen wird. Poliert man beispielsweise Besteck mit einem Silbertuch, verleiht man den Oberflächen einen schönen Glanz.

Das Angebot an Putztüchern ist immens; gut das Sie jetzt nicht mehr den Überblick verlieren!

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